Beispielhafter

Projektablauf

Die Form unserer Selbstbehauptungstrainings ist an das jeweilige kognitive Entwicklungsstadium der Kinder angepasst. Daher sind im Folgenden verschiedene Varianten für unterschiedliche Altersstufen dargestellt:

Vorbereitung
nach Erstabstimmung

Informationsveranstaltung

  • Vorstellung Trainer
  • Vorstellung Projektablauf und Projektumfang
  • Besprechung Kursinhalte von Elternseite / Erzieherseite
  • Rolle Trainer, Eltern, Erzieher

Vorbereitung
nach Erstabstimmung

Durchführung

Ringen und Raufen
Kita- und Kindergartenkinder (Einschulungskinder) und Grundschule bis 1. Klasse

Rollentrainings
Kinder und Jugendliche ab 2. Klasse

Ringen und Raufen

  • Spaßkämpfe
  • Körperwahrnehmung/ Stimmeinsatz
  • Gute und schlechte Geheimnisse
  • Vertrauenspersonen
  • Schlüsselsätze

oder

Rollentrainings

  • Rollentrainings (Abstand, Blickkontakt, Stopp, Hilfe)
  • Gute und schlechte Geheimnisse
  • Vertrauenspersonen
  • Schlüsselsätze

Durchführung

Ringen und Raufen
Kita- und Kindergartenkinder (Einschulungskinder) und Grundschule bis 1. Klasse

Rollentrainings
Kinder und Jugendliche ab 2. Klasse

Nachbereitung
Obligatorisch bis 1. Klasse,
ab 2. Klasse optional

Informationsveranstaltung

  • Evaluation des Projektes
  • Klärung von Fragen
  • Erkenntnisse mitnehmen zur Anwendung im Alltag

Nachbereitung
Obligatorisch bis 1. Klasse,
ab 2. Klasse optional

Kursinhalte

Trainingsinhalte im Detail

Rollentrainings

Für das Projekt hat sich ein Rahmen von drei Doppelstunden pro Gruppe als am produktivsten erwiesen. Bevor wir Kontakt mit der Gruppe haben, führen wir ein Gespräch mit der Klassenlehrer bzw. Erzieher und auch den Eltern, um auf aktuelle Themen und Probleme in der Gruppe aufmerksam gemacht zu werden. So haben wir direkt eine gute Vorstellung, worauf wir in den Rollentrainings achten sollten.

Beginn

Wir beginnen das Training mit einer Übung zusammen mit allen Teilnehmern. Dabei handelt es sich beispielsweise um kleine Spiele, welche die Wahrnehmung schärfen oder das Selbstbewusstsein stärken. Die Aufwärmübungen passen wir in den Folgetagen an die Bedürfnisse der Gruppe an.

Durchführung

Dabei entsteht der genaue Ablauf des Trainings. Wir finden uns im Sitzkreis zusammen, um uns die Konflikte innerhalb und außerhalb der Klasse von den Kursteilnehmern schildern zu lassen. Die Gruppe bestimmt ihre relevanten Themen selbst. Darauf bauen wir die Rollentrainings, den Kern unseres Projektes, auf.

In der Mitte des Sitzkreises werden unter unserer Anleitung und den aufmerksamen Blicken der anderen Teilnehmer die geschilderten Situationen nachgestellt. Im Anschluss entwickelt, probiert und übt die Gruppe unter unserer Moderation selbständig(!) Lösungen. Dabei kommen die Vorschläge aus dem Klassengemeinschaft. So ist der Konsens über eine gute Bewältigung des Problems stärker, als wenn wir eine Lösung vorwegnehmen würden. Was wir mitbringen, verlässt mit uns wieder den Raum. Die Gruppe muss ihre Erkenntnisse also selbst erarbeiten und sich einig sein, welches Verhalten sie nicht duldet. Wir als Trainer ermutigen „Trial and Error“ und unterstützen die Gruppe beim Artikulieren ihrer Lösungsstrategien.

Dieses Arbeiten ist erfahrungsgemäß anstrengend, weil es oftmals länger dauert, bis eine Lösung gefunden und etabliert ist. Dies ist jedoch eine notwendige Voraussetzung für nachhaltiges Lernen und langfristige Verhaltensänderungen.

Nachbereitung

Mit dem Abschluss des Projektes reflektieren wir zusammen mit den Lehrerern und Erziehern über die Ereignisse der letzten Stunden. Es werden letzte Fragen geklärt und das, was die Gruppe gelernt hat, noch einmal zusammengefasst.

Ringen und Raufen

Beginn

Wir beginnen das Training mit einer Übung zusammen mit allen Teilnehmern. Dabei handelt es sich beispielsweise um kleine Spiele, die die Wahrnehmung schärfen oder das Selbstbewusstsein stärken. Die Aufwärmübungen passen wir in den Folgetagen an das an, was die Gruppe am meisten braucht.

Durchführung

Die Arbeitsweise mit den jüngeren Gruppen unterscheidet sich dahingehend, dass man mit ihnen natürlich noch keine komplexeren Situationen nachstellen kann. Hinzu kommt, dass sie Fantasie von Realität noch nicht klar trennen können. Dafür lernen die Kinder sehr grundsätzliche Dinge zur Selbstbehauptung: In Spaßkämpfen verstehen sie, wie man aufeinander achtgibt und aufhört, wenn Stopp gesagt wird.

Nachbereitung

Mit dem Abschluss des Projektes reflektieren wir zusammen mit den Lehrerern und Erziehern über die Ereignisse der letzten Stunden. Es werden letzte Fragen geklärt und das, was die Gruppe gelernt hat, noch einmal zusammengefasst.

Angebote für

Erwachsene

Unsere Zielgruppe besteht vorrangig aus Kindern und Jugendlichen, wir bieten jedoch gerne auch auf Nachfrage Trainings für Erwachsene und Berufsgruppen an. Kontaktieren Sie uns, sodass wir Ihr Anliegen am besten persönlich besprechen können.

Sie haben weitere Fragen? Oder Sie interessieren sich für Kurse für Erwachsene?